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Criminal Due Diligence

Der Begriff „Criminal Due Diligence“ bezieht sich auf den Prozess der gründlichen Prüfung und Bewertung von möglichen strafrechtlichen Risiken im Zusammenhang mit Unternehmensakquisitionen.

Die „Criminal Due Diligence“ ist ein wichtiger, und dennoch vielfach unterschätzter Bestandteil des Due-Diligence-Prozesses, der darauf abzielt, potenzielle strafrechtliche Probleme zu identifizieren, zu bewerten und zu bewältigen, bevor eine Transaktion abgeschlossen wird.

Im Fall von „Criminal Due Diligence“ liegt der Fokus auf der Untersuchung möglicher strafrechtlicher Verstöße, die sich auf das Zielunternehmen auswirken könnten. Dazu gehören beispielsweise Fälle von Korruption, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Betrug oder anderer strafbarer Handlungen.

Durch eine sorgfältige Überprüfung können diese Risiken frühzeitig erkannt werden, um angemessene Maßnahmen ergreifen zu können, sei es durch Vertragsanpassungen, Risikoverlagerung oder sogar die Entscheidung, von der Transaktion abzusehen. Der Zweck besteht somit darin, die rechtliche Integrität des Zielunternehmens zu gewährleisten und unerwartete rechtliche Konsequenzen nach dem Abschluss der Transaktion zu vermeiden.

Eine „Criminal Due Diligence“ kann unseres Erachtens sachgerecht nur von strafrechtlichen Spezialisten durchgeführt werden. Denn nur diese verfügen über Fachkenntnisse, um potenzielle strafrechtliche Risiken zu identifizieren, zu bewerten und Empfehlungen für Maßnahmen zu geben, um diese Risiken zu minimieren oder zu vermeiden.